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teneriffa zwei

vielleicht hast du den ersten teil der teneriffa serie schon gelesen, wenn nicht, kannst du hier lesen wie es begann…

juhu!!! wir saßen im flugzeug nach teneriffa süd und bald starteten wir. es war schön und aufregend. der flug an sich zog sich für uns etwas. ich hatte hemmungen mein reisemädchen den gang entlang rennen zu lassen und dachte es könnte vielleicht jemand davon genervt sein. andererseits brauchte sie einfach bewegung zwischendrin. manchmal gingen wir ein bißchen zusammen spazieren. ansonsten beschäftigten wir uns mit essen, einer zeitschrift die ich ihr am tag zuvor am bahnhof gekauft hatte und spielen wie: „ich sehe was, was du nicht siehst“. endlich kamen wir dann teneriffa näher und wir versuchten an usnerem nachbarn vorbei soviel wie möglich aus dem fenster zu sehen.

dann ging es plötzlich schnell. das flugzeug nahm kurs auf den flughafen, alle waren angeschnallt und schon ging es tiefer und tiefer und plötzlich waren wir gelandet. wir jubelten wieder, jetzt waren wir doch tatsächlich auf teneriffa!

als wir zur außentür gingen spürten wir schon die für uns erstmal heiße luft. wow! wir begannen uns stück für stück etwas auszuziehen und ich hängte alles irgendwie an unser gepäck, dass wir an die ryanair bestimmungen angepasst hatten, um nur mit handgepäck zu reisen. als wir dann vorne aus dem flughafen kamen, schauten wir uns erstmal um. wärme, menschen in kurzen hosen, viele busse, und ganz andere pflanzen als zu hause. palmen waren direkt zu sehen.

vor dem flughafen von teneriffa süd ist so etwas wie ein riesig breiter bordstein das ganze flughafengebäude entlang. das gebäude ist sehr lang, als wir davor waren konnte ich es nicht im ganzen sehen. der „bordstein“ ist ca 10 meter breit. reisemädchen begann sofort umher zu rennen und genoss die wärme. ich spürte inzwischen die müdigkeit, die wärme und wollte einfach nur schnell ins hotel um alles abzustellen und mir etwas leichteres anzuziehen. also hielt ich ausschau nach etwas, was mir helfen konnte den richtigen bus zu wählen. gleich in unserer nähe war ein extra häuschen draußen mit einer touristeninformation. dort fand ich was ich suchte. und dazu noch einige interessante informationsbroschüren über naturerlebnisse auf teneriffa und das ganze auf deutsch geschrieben.
wieder draußen flitzte mein reisemädchen herum. ich erklärte ihr bis wohin sie in welche richtung laufen durfte und setzte mich hin. ich spürte immer wieder rein, ob es wohl okay sei sie da einfach herumlaufen zu lassen und merkte, dass sich alles gut und sicher anfühlte. so hatte ich auch ein paar minuten ruhe für meine gedanken und schaute dabei immer wieder nach ihr. es dauerte gefühlt echt lange bis endlich unser bus kam und wir einsteigen konnten.
diese zeit dort am flughafen draußen, in der wärme und mit dieser angenehmen atmosphäre in der wir uns gleich wohlfühlten ist eine dieser besonders schönen reiseerinnerungen.

mit dem bus fuhren wir los. vorbei an riesigen kakteen. groß wie bäume, an pflanzen die wir noch nie gesehen hatten oder die es in deutschland als zimmerpflanzen gibt, die aber dort auf teneriffa viel viel größer sind. reisemädchen und ich saßen ganz vorne im bus, das hatte sie ausgesucht, und sagten „ah“ und “ oh“ und „schau mal da!“ und „guck!“ und waren begeistert von dem neuen uns so ganz anderen als deutschland. es war super warm, die landschaft karg und die erde eher ockerfarben. in der ferne waren berge zu sehen, rote erde.
als der bus sich dem hotel zu nähern schien, tauchten immer mehr hotels und pensionen auf. jedes gebäude schien nur für den tourismus gebaut zu sein. sowas finde ich immer irgendwie gruselig. es ist so eine künstliche welt. nun hatten wir also da mitten drin unser hotel, immerhin direkt am meer, bzw. dem weg der am meer entlangführt. es war riesig groß, weiß und mit eher runden und geschwungenen formen gebaut. das gefiel mir gut. um gleich in unser zimmer zu können und nicht 5 stunden darauf zu warten musste ich 20 euro extra bezahlen. sowas fand ich früher auch prinzipiell voll daneben, bezahlte es aber an diesem tag im hotel, um endlich unser gepäck abzustellen und damit wir uns ausruhen konnten.

die ankunft im hotel , das zimmer ohne meerblick und vor allem der hunger…das ist eine geschichte für sich und folgt als fortsetzung

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