reisemama buch

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In diesem Buch findest du 16 Interviews mit Frauen die mit ihren Kindern alleine gereist sind. Manche in die Ferne, manche in der Nähe, manche reisen dauerhaft, andere regelmäßig und so oft es geht. Sie sind völlig unterschiedlich unterwegs: z. Bsp. mit dem Wohnmobil, dem Dachzelt oder per Flugzeug und öffentlichen Verkehrsmitteln. Manche haben einen Partner, der aber nicht mit reist, viele sind alleinerziehend. Und es gibt Gemeinsamkeiten: Alle haben sie sich weiterentwickelt, haben neues gelernt, Ängste hinter sich gelassen und sich auf den Weg gemacht: ihre Träume zu leben. Sie alle verbindet die große Freude am Reisen und das damit verbundene Gefühl von Leben und Freiheit

Davon erzählt dieses Buch: „Reisemamas“

Es ist eine bunte, vielfältige Mischung voller Inspiration, Geschichten, Erfahrungen und einigen Bildern. Lass dich mitnehmen zu Einblicken in die Vorbereitung, überwundene Unsicherheiten und gemeisterte Hürden, Geschichten vom Reisen mit Tipps und praktischen Ideen und natürlich Ermutigung, dich selbst auf den Weg zu machen – wenn das dein Wunsch ist.

Tauch ein, in eine wundervolle Vielfalt voller ansteckender Begeisterung.

Umrahmt werden die Interviews von einem ersten Teil in dem du etwas von mir und meinem Bezug zum Reisen erfährst und einem Teil nach den Interviews mit praktischen Tipps zum Reisen und hilfreichen, interessanten Links für die Vorbereitung deiner Reise und die Vernetzung mit Gleichgesinnten und der Begegnung mit anderen Reisenden.

Lass dich ermutigen und begeistern dieses Buch stärkt dich beim Lesen und Vorsicht ;-), es macht große Lust direkt auf Reisen zu gehen.

Hier geht es zum Buch

Wenn du gerne eine Vorstellung davon haben möchtest, wie es im Buch aussieht, dann lies hier weiter. Hier kommen gleich ein paar Eindrücke aus dem Buch. Ich habe von verschiedenen Stellen etwas kopiert und hier eingefügt, so dass du einen Idee davon bekommst, was du im Buch findest. Das erste Stück ist der Beginn der Einleitung. Dann kommt etwas über meinen Bezug zum Reisen. Es folgen die Fragen 11., 12. und 15. aus verschiedenen Interviews.

Einleitung

Reisen begeistert viele Menschen. Es gibt so unglaublich viele verschiedene Arten zu reisen, unterwegs zu sein und die Welt zu entdecken. Neues zu sehen und zu erleben. Und es gibt unzählige verschiedene Ausgangssituationen zum Reisen.

Reisen ist etwas ganz Wunderbares. Für viele Menschen bedeutet Reisen den Horizont zu erweitern, für manche relativieren sich die Dinge im eigenen Leben durchs Reisen, manche finden auf Reisen ihre neue Heimat, andere stellen fest, dass es zu Hause doch am schönsten ist, aber für jeden bedeutet Reisen etwas. Vielen Menschen ist es wichtig, sich auf den Weg zu machen. Reisen, allein dieses Wort hat für viele Menschen Magie. Es gibt so viele verschiedene Klimazonen, so viele verschiedene Landschaften auf der Erde, so viele verschiedene Tiere, Menschen, Farben, Gerüche, Geschmäcker. Die Vielfalt scheint einfach unendlich zu sein und es kann wohl niemand alles erfahren und alles erforschen. Zu reisen ist etwas ganz Besonderes. Manche haben ihr eigenes zu Hause dabei, ein Wohnmobil, einen Bus, selbst ausgebaut oder fertig gekauft. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Manche Menschen reisen jahrelang, für manche ist Reisen das alltägliche Leben, für andere ist Reisen eine kleine Auszeit von einem Alltag in einem wohlbekannten Umfeld. Reisen kann so viel sein.
Was ist für dich das Besondere am Reisen? Was liebst du daran so sehr, dass du dich auf den Weg machst? Wo warst du schon? Wo willst du noch hin? Wie reist du am liebsten?
In diesem Buch geht es um das Reisen als Frau und Mutter mit Kind bzw. Kindern. Diese Art zu reisen ist etwas ganz anderes, als wenn noch eine weitere erwachsene und verantwortliche Person mit dabei ist. Alle Verantwortung, in jeder Hinsicht, liegt bei der Mutter.

Reisen und ich – ich und Reisen

Früher
Reisen hat mich schon immer fasziniert. Bereits als Kind wollte ich gerne nomadisch unterwegs sein. Als wir einmal in einem Zirkus waren, habe ich meine Eltern direkt nach der Vorstellung auf dem Zirkusgelände bekniet, sie mögen fragen, ob mich der Zirkus mitnimmt. Tatsächlich taten sie es dann. Ich musste warten und sie gingen jemanden suchen, mit dem sie sprechen konnten. Es war so, dass sie wiederkamen und mir sagten, ich könnte wohl mitfahren und dabei sein. Jedoch müsste ich mich komplett selbst um meine Dinge kümmern, wie zum Beispiel Wäsche waschen. Das war für mich damals ein totales Mysterium und ich fühlte mich damit überfordert. Es hörte sich so an, als wäre ich dann komplett auf mich alleine gestellt und ich hatte Angst, das nicht zu schaffen. Ich weiß leider nicht mehr genau wie alt ich war. Ich habe immer im Gefühl, dass ich 10 Jahre war, aber vielleicht war ich auch jünger. Dieses Erlebnis war sehr intensiv und ich war nahe daran meinen Traum vom nomadischen Leben in Gemeinschaft verwirklicht zu sehen.

11. Hat sich die Beziehung/ haben sich die Beziehungen zu deinem Kind/ deinen Kindern durchs Reisen verändert? Habt ihr jetzt ein anderes Lebensgefühl, ein anderes Lebens-Bewusstsein?

Die intensive Zeit zusammen tut uns auf alle Fälle gut. Es ist wundervoll, gemeinsam in Gemeinschaft zu sein und andere gleichgesinnte Familien bzw. Frauen mit Kind/ Kindern zu erleben. Das haben wir beide sehr genossen. Zusammen essen und sein, gleichzeitig im eigenen Rhythmus leben zu können, seinen eigenen Raum zu haben. Wir sind immer schnell aufeinander eingespielt und genießen den Moment. Die gemeinsamen Erlebnisse, auch wenn wir mal nur eine Nacht hier in der Nähe am Bodden im Auto geschlafen haben, sind gemeinsame Erinnerungen. Ab und an kommen wir darauf zu sprechen und leuchten beide bei unseren Erinnerungen. Wir genießen beide gemeinsam und das erzeugt das Gefühl von Verbundenheit. Es ist einfach schön.

12. Gab es in deinem sozialen Umfeld negative Kritik an deinen Reisen bzw. Ablehnung wegen des Reisens? Wenn ja, wie war das für dich?

Nein, nicht wirklich. Oh das stimmt nicht ganz. Es gab so Kommentare wie: Muss das denn sein und warum kannst du nicht einfach hier zu Hause zufrieden sein? Diese Kommentare von einer mir nahestehenden Person haben mich schon berührt und ich habe dann gleich ein schlechtes Gewissen, dass ich „mehr“ will als einfach nur immer Alltag zu Hause. Diese Kommentare sind aber nicht speziell auf das Reisen mit Kind bezogen gewesen.

Und gleichzeitig ist diese Sehnsucht und das Reisen lieben in mir so alt wie ich und es gehört zu mir. Ich lerne, mich davon unabhängiger zu machen, was andere sagen und wie sie Dinge bewerten und ich lerne weniger Zustimmung zu erwarten bzw. mir zu wünschen und sie zu ersehnen.

Tatsächlich habe ich durch diese Kommentare auch das Gefühl, mit meinen Bedürfnissen und Wünschen nicht gesehen, ernst genommen und unterstützt zu werden. Was ich mir aber lange gewünscht habe. Ich glaube, es wird eher so bewertet wie ein Luxus oder ein unnötiger Wunsch und nicht als ein Grundbedürfnis, welches es für mich einfach ist.

15. Findet dein Kind/ deine Kinder unterwegs leicht Spielkameraden/ Freunde? Wie ist es für dich, findest du leicht Austausch mit anderen Erwachsenen, der dir guttut?
Kommt es vor, dass du Zeit für dich alleine hast, weil dein Kind/ deine Kinder etwas mit anderen macht/ machen oder zum Beispiel durch Coworking/ Coliving? Ist der Alltag unterwegs für dich einfacher oder stressiger als zu Hause?


Mein Sohn findet schnell Gesprächspartner und Freunde – auch Erwachsene. Allerdings ist er durchaus wählerisch, bzw. nicht mit jedem kompatibel und dies haben wir auch schon bei Treffen mit anderen Familien gemerkt. Die Gleichung: Kinder = Spielkameraden, geht nicht immer auf. Aber meistens! Und dann gibt es natürlich auch Zeiten, wo ich nicht gebraucht werde. Doch wir haben auch zu zweit eine Routine, wo jeder mal seins macht, was für mich wichtig ist, um zu arbeiten oder zu meditieren. Ich plane gern auch so, dass wir auf gleichgesinnte bzw. spannende Menschen treffen, so dass auch ich neuen Input und Austausch bekomme und mich von den berührenden Begegnungen getragen fühle.
Da ich mich mittlerweile in der Großstadt Berlin eher eingesperrt als inspiriert fühle, ist für mich der Reisealltag definitiv einfacher! Schlicht aus dem Grund, dass ICH mich wohl fühle.

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Herzensgrüße, Katharina